Schlappe für "Die Linke" vor Gericht

Die Linken in Düsseldorf mussten heute am Verwaltungsgericht im Streit um den Neubau der Oper am Wehrhahn eine Niederlage hinnehmen. Die Klage der Partei gegen den Ratsbeschluss für den Neubau der Oper wurde abgelehnt.

Eine kleine Waage und ein Gerichtshammer. Symbole, die für ein Gericht stehen.

Die Linken waren vor Gericht gezogen, weil sie sich zu spät und nicht ausreichend über die Pläne der Stadt informiert fühlten.

Keine Unterstützung vom Gericht

Die Linken haben den ihrer Meinung nach viel zu teuren Opernneubau zum zentralen Thema im Kommunalwahlkampf erklärt. Vom Verwaltungsgericht gab es heute in dieser Hinsicht keine Unterstützung.

Pläne wurden 3 Tage vorher veröffentlicht

Die Stadt und OB Stephan Keller hatten erst drei Tage vor der entsprechenden Ratssitzung Pläne öffentlich gemacht, wonach die Oper am Wehrhahn und nicht auf der Heinrich Heine Allee neu gebaut werden soll.

Vorbereitungszeit war ausreichend

Das sei aber laut Gericht gar nicht anders möglich gewesen, da dann auch erst ein Gutachten und ein Kaufangebot vorgelegen hätte. Die Vorbereitungszeit auch für die Linken sei ausreichend gewesen, so das Gericht. 

Weitere Infos und Links zum Thema:

Unsere Vorabmeldung zum Prozess um den Opern-Neubau

Unsere Meldung aus dem Juni 2025: Linke fordert Ratsbürgerentscheid zum Opern-Neubau

Kommunalwahl: Düsseldorfer Bündnis stellt Forderungen vor

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