Ärger um den RRX: Düsseldorf sauer auf die Bahn

Der Bau des Rhein-Ruhr-Expresses sorgt für Ärger zwischen der Stadt und der Deutschen Bahn. Im Rathaus ist man verärgert über die Planungen für die Zeit der Bauarbeiten zwischen Reisholz und Derendorf. Die Stadt will sich deshalb beim Eisenbahn-Bundesamt über die Deutsche Bahn beschweren. Der Verkehrsausschuss im Düsseldorfer Rathaus soll das heute (Mittwoch, 28. Februar 2024) genehmigen.

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Ab Mitte 2027 sollen viele S-Bahnen und Regionalexpresslinien nicht fahren können. Die Bahn hat zwar ein Konzept für diese zweieinhalb Jahre erstellt. Das geht der Stadt aber nicht weit genug. Die beiden S-Bahnhöfe Derendorf und Eller-Mitte werden zu Endstationen. Außerdem soll an der Fichtenstraße in Flingern eine weitere Haltestelle eingerichtet werden. Aus Sicht der Bahn können Fahrgäste von hier aus jeweils mit der Rheinbahn weiter fahren. Die Stadt sagt: Busse und Straßenbahnen sind schon jetzt ausgelastet. In einem 13-seitigen Brief an das Eisenbahn-Bundesamt fordert die Verwaltung die Einrichtung einer Sonderarbeitsgruppe und macht konkrete Vorschläge, zum Beispiel, dass Pendler während der Bauzeit auch Fernzüge nutzen dürfen. Diese fahren den Hauptbahnhof weiter an.

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