
Post vom Staatsanwalt geht an falschen Empfänger
Nichts falsch gemacht - und trotzdem plötzlich Post von der Staatsanwaltschaft im Briefkasten. Das ist einem Mann aus Düsseldorf passiert. Das Kuriose: Name und Adresse auf dem Brief waren korrekt, die Vorwürfe hatten mit dem Mann aber nichts zu tun.
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Adressabfrage beim Einwohnermeldeamt führte zur Panne
Zum konkreten Fall machte die Staatsanwaltschaft keine weiteren Angaben. Grundsätzlich gilt aber: Wenn Briefe an Beschuldigte nicht mehr zugestellt werden können, weil die hinterlegte Adresse veraltet ist, fragt die Staatsanwaltschaft beim Einwohnermeldeamt nach der aktuellen Anschrift. Genau das dürfte auch in diesem Fall passiert sein - mit dem Ergebnis, dass die Behörde die Adresse des Namensvetters erhielt statt die des eigentlichen Beschuldigten.
Staatsanwaltschaft sieht vor allem ein Datenschutzproblem
Die Staatsanwaltschaft wertet den Vorfall in erster Linie als Datenschutzproblem: Der Brief war für eine andere Person bestimmt und landete beim falschen Empfänger. Aufgeflogen ist der Fehler, weil sich der fälschlicherweise angeschriebene Mann selbst bei der Staatsanwaltschaft meldete.
Eintrag korrigiert - Entschuldigung ausgesprochen
Nachdem der Irrtum bekannt wurde, hat die Staatsanwaltschaft den Eintrag korrigiert. Dem betroffenen Mann gegenüber habe man sich entschuldigt, heißt es von der Behörde.