
Ermittlungen eingestellt: Ursache für Kirmes-Unglück geklärt
Ein Jahr nach dem Feuerwerk-Unglück auf der Rheinkirmes stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein. Ein Materialfehler war die Ursache für die 19 Verletzten. Die Details hier.
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Ein Jahr nach dem Unglück beim Feuerwerk auf der Rheinkirmes hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Ermittlungen eingestellt. Nach Angaben der Behörde haben sich keine Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten der verantwortlichen Pyrotechniker ergeben.
Materialfehler als Unfallursache
Einem vorliegenden Gutachten zufolge war der Auslöser des Unfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Materialfehler an der Treibladung. Dieser Fehler sei für die drei beschuldigten Pyrotechniker nicht vorhersehbar gewesen. Die Staatsanwaltschaft stellte klar, dass das Feuerwerk ordnungsgemäß entsprechend sämtlichen Auflagen und gesetzlichen Vorgaben aufgebaut und durchgeführt worden war.
Rückblick auf das Geschehen 2025
Bei der Düsseldorfer Rheinkirmes im Jahr 2025 war ein fehlgeleiteter Feuerwerkskörper an der nahegelegenen Rheinkniebrücke explodiert. Das Ereignis hatte schwerwiegende Folgen für die Besucherinnen und Besucher vor Ort:
- Verletzte: Insgesamt 19 Menschen erlitten Verletzungen.
- Schwere der Verletzungen: Vier Personen erlitten schwere Verbrennungen.
- Betroffene: Unter den Schwerverletzten befanden sich auch drei Kinder.
Ende des juristischen Verfahrens
Die Staatsanwaltschaft hatte gegen drei Pyrotechniker ermittelt, um zu prüfen, ob menschliches Versagen oder Fahrlässigkeit vorlagen. Da der Materialfehler jedoch als technische Ursache identifiziert wurde, die außerhalb der Kontrolle der Verantwortlichen lag, wurde das Verfahren nun offiziell abgeschlossen.