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Offener Brief: Solidarität mit Jacques Tilly vor Karneval
© Landeshauptstadt Düsseldorf/Michael Gstettenbauer
Jacques Tilly beim Rosenmontag am Rathaus
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Offener Brief: Solidarität mit Jacques Tilly vor Karneval

Offener Brief für Jacques Tilly: Viele setzen sich in Düsseldorf für Kunst- und Meinungsfreiheit ein. Trotz russischer Anklage fahren Tillys Wagen beim Rosenmontagszug mit.

Veröffentlicht: Mittwoch, 11.02.2026 05:43

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Kurz vor dem Start des Straßenkarnevals setzen sich noch einmal viele Menschen in unserer Stadt für die Kunst- und Meinungsfreiheit ein. Sie haben einen offenen Unterstützerbrief unterzeichnet. Der Grund ist die russische Anklage gegen Wagenbauer Jacques Tilly. Die russische Justiz wirft ihm vor, mit seinen Karnevalswagen und Karikaturen von Kremlchef Putin russische Staatsorgane verunglimpft zu haben.

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Breite Unterstützung aus Düsseldorf, Köln und Mainz

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Zur Verteidigung von Tilly erscheint heute (11. Februar 2026) in der Rheinischen Post eine halbseitige Anzeige von Brauchtumsvereinen und Menschen aus Düsseldorf, Köln und Mainz. Initiiert wird der Unterstützerbrief vom Comitee Düsseldorfer Carneval e.V. und wurde unter anderem auch von den Toten Hosen und Oberbürgermeister Stephan Keller unterschrieben. Unter der Überschrift „Die Gedanken sind frei“ heißt es in dem Brief, dass die Anklage gegen Tilly ein Angriff auf unser aller Grundrechte sei, gegen den sich die Unterstützer des Briefes stellen.

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Tillys Mottowagen fahren trotz Prozess beim Rosenmontagszug mit

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Trotz des Prozesses in Moskau werden mindestens 13 Mottowagen von Jacques Tilly beim Rosenmontagszug mitfahren. Die Vorbereitungen in der Wagenbauhalle in Bilk laufen auf Hochtouren.

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