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Mottowagen beim Karneval:  Die russische-orthodoxe Kirche kniet vor Putins Schritt, der ihren Kopf festhält.
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Prozess gegen Tilly verschoben: "Das ist absurd!"

Der Prozess gegen Karnevalswagenbauer Jacques Tilly in Moskau wurde erneut verschoben. In Düsseldorf erfährt er Unterstützung.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.01.2026 05:48

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Prozess gegen Jacques Tilly in Moskau erneut verschoben

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"Dieser Prozess zeigt, was Putin von Meinungs- und Kunstfreiheit hält!" – Das sagt der deutsch-ukrainische Verein Blau-Gelbes Kreuz zum Prozess gegen Jacques Tilly. Der sollte gestern in Moskau stattfinden. Das Gericht hat ihn aber erneut verschoben – auf Ende Februar. Der Grund: Zeugen seien nicht erschienen, heißt es. Ob es im Februar zu einem Urteil kommt, ist unklar, auch für Tilly selbst:

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Jacques TillyIch habe keine Erwartungen
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Tilly bleibt standhaft – Meinungsfreiheit im Fokus

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Sollte Tilly verurteilt werden, drohen ihm eine Geldstrafe oder bis zu zehn Jahre Haft. Davon will er sich aber nicht beeinflussen lassen. Tilly stellt klar: Auch bei seinen Karnevalswagen werde nach wie vor niemand bevorzugt behandelt oder verschont:


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Jacques TillyIch lasse mich nicht beeindrucken
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Hintergrund: Das wird Tilly vorgeworfen

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Die russische Justiz wirft Tilly vor, mit seinen Karnevalswagen und Karikaturen von Kremlchef Putin russische Staatsorgane verunglimpft zu haben. Bei der Anklageverlesung ist jetzt noch der Vorwurf der Verletzung religiöser Gefühle hinzugekommen. Tilly selbst sieht in dem Verfahren einen Angriff auf die Meinungsfreiheit. Der deutsch-ukrainische Verein Blau-Gelbes Kreuz wird Tillys diesjährigen Motivwagen auf Einladung des Comitee Düsseldorfer Karneval als Fußgruppe begleiten.

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Weitere Infos und Links zum Thema

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