
Bilanz der DRK-Wasserwacht
Die DRK-Wasserwachten in Neuss und Düsseldorf ziehen Bilanz: Trotz Badeverbot im Rhein sind die Einsätze gestiegen. Erfahrt alles zur Arbeit der ehrenamtlichen Taucher in Eurer Region.
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Die Wasserwachten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Neuss und Düsseldorf verzeichnen einen arbeitsreichen Sommer. Trotz der Einführung des strikten Badeverbots im Rhein sind die Einsatzzahlen auf Düsseldorfer Stadtgebiet im Vergleich zu den Vorjahren sogar angestiegen.
Rettungstaucher aus Neuss im überregionalen Einsatz
Ein zentrales Element der Wasserrettung in der Region sind die spezialisierten Taucher des DRK. Diese sind in Neuss stationiert, übernehmen jedoch Aufgaben in der gesamten Umgebung. Die Einheiten werden regelmäßig zu Einsätzen an Seen sowie auf dem Rhein in Düsseldorf gerufen.
Die Taucher verfügen über eine spezielle Ausbildung für schwierige Bedingungen in Fließgewässern und trainieren die Suche nach vermissten Personen unter hohem Zeitdruck. Nach Angaben der Wasserwacht ist die Realität der Einsätze jedoch oft belastend: In den meisten Fällen können vermisste Personen nur noch leblos geborgen werden. Neben der Personensuche werden die Taucher auch zur Bergung von Gegenständen aus den Gewässern angefordert.
Ehrenamtliche Ergänzung zu Feuerwehr und DLRG
Die Arbeit der Wasserwachten erfolgt rein ehrenamtlich. Die Helferinnen und Helfer leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit an den Gewässern der Region und ergänzen dabei die Tätigkeiten:
- Der Berufsfeuerwehren in Neuss und Düsseldorf.
- Der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).
Die Wasserwacht appelliert angesichts der Bilanz erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, die bestehenden Verbote - insbesondere das Schwimmen im Rhein - konsequent einzuhalten, um lebensgefährliche Situationen zu vermeiden.