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Hinweisschilder warnen vor dem Baden im Rhein.
© Landeshauptstadt Düsseldorf/Feuerwehr
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Badeverbot am Rhein: Bereits 110 Verfahren im Jahr 2026

Ein Jahr nach Einführung des Badeverbots am Rhein zieht Düsseldorf Bilanz: Allein im Jahr 2026 wurden bereits 110 Verfahren eingeleitet. Erfahrt hier alles zu den Kontrollen.

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In Düsseldorf hat die Stadt allein im laufenden Jahr 2026 bereits 110 Verfahren gegen Personen eingeleitet, die verbotenerweise im Rhein gebadet haben. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (DPA) hervor. Das strikte Verbot besteht seit fast genau einem Jahr: Die Stadt hatte es am 14. August 2025 nach mehreren tödlichen Badeunfällen erlassen.

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Hohe Bußgelder für Verstöße im Jahr 2026

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Ein Verstoß gegen das Badeverbot kann für Euch Kosten von bis zu 1.000 Euro zur Folge haben. Für die 110 Fälle aus diesem Jahr stehen die tatsächlichen Bußgeldhöhen laut DPA noch nicht fest. Viele dieser Verfahren befinden sich aktuell noch in der Phase der rechtlichen Anhörung.

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Aufklärung und Prävention am Rheinufer

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Neben den offiziellen Verfahren setzt die Stadt auf direkte Gespräche an den Uferabschnitten:

  • Über 3.400 Aufklärungsgespräche wurden 2026 bereits am Rheinufer geführt.
  • Die Verwaltung beobachtet in diesem Jahr insgesamt weniger Badende als in der Vergangenheit.
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Feuerwehreinsätze und regionaler Vergleich

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Trotz des Verbots bleibt die Lage für Eure Rettungskräfte fordernd. Die Düsseldorfer Feuerwehr musste bis einschließlich Juli 2026 bereits 52 Mal wegen „Personen im Rhein“ ausrücken. Im Vergleich mit anderen Städten in der Region zeigt Düsseldorf eine konsequente Verfolgung der Verstöße: Während in Eurer Stadt in diesem Jahr 110 Verfahren eingeleitet wurden, waren es in Köln 28 und in Leverkusen 17. Das Verbot gilt für das gesamte Stadtgebiet und dient dem Schutz vor den Gefahren durch Strömung und Schiffssog.

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