
Aquazoo und Bücherei: Kultur wird teurer
Aquazoo und Stadtbücherei werden teurer! Erfahrt hier alles zu den neuen Preisen, ab wann sie gelten und welche neuen Ticket-Angebote es im Aquazoo geben soll.
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.04.2026 03:36
Auf viele Menschen in Düsseldorf könnten bei einigen Kulturangeboten bald höhere Preise zukommen. Darüber berät heute (23. April 2026) der Kulturausschuss im Rathaus. Konkret geht es um den beliebten Aquazoo und die Jahresausweise für die Stadtbüchereien. Für Euch bedeutet das, dass Ihr für den nächsten Familienausflug oder den Lesespaß etwas tiefer in die Tasche greifen müsst. Die Stadtverwaltung begründet diesen Schritt vor allem mit den allgemein gestiegenen Kosten.
Aquazoo: Erste Preiserhöhung seit der Wiedereröffnung
Besonders beim Aquazoo im Nordpark gibt es Änderungen. Wenn der Stadtrat im Mai final zustimmt, sollen Erwachsene ab Juli zehn statt bisher neun Euro zahlen. Auch für Kinder und Jugendliche wird es teurer: Der Eintritt soll um 50 Cent steigen, während die Familienkarte künftig zwei Euro mehr kosten würde. Die Stadt betont dabei, dass die Eintrittspreise seit der großen Wiedereröffnung im Jahr 2017 stabil geblieben sind und eine Anpassung nun unumgänglich sei.
Neue Ticket-Angebote für mehr Flexibilität
Trotz der Preiserhöhung will die Stadt das Angebot im Aquazoo auch attraktiver gestalten. Geplant ist die Einführung neuer Ticket-Varianten, von denen Ihr profitieren könnt. So soll es künftig ein günstigeres Feierabendticket für Kurzentschlossene geben. Auch ein spezielles Geburtstagsticket ist in Planung, um den Ehrentag zwischen Fischen und Reptilien noch schöner zu machen. Damit möchte die Stadt trotz der höheren Basistarife Anreize für unterschiedliche Besuchergruppen schaffen.
Höhere Gebühren für die Stadtbücherei-Karte
Nicht nur die Tierwelt ist betroffen, auch für Leseratten wird es teurer. Zeitgleich mit den Aquazoo-Preisen sollen auch die Gebühren für die Karte der Stadtbibliotheken angehoben werden. Hier ist eine Erhöhung um vier Euro pro Jahr im Gespräch. Nach Angaben der Stadt würden diese Maßnahmen insgesamt rund 250.000 Euro pro Jahr zusätzlich in die Kasse spülen. Ob die Erhöhungen tatsächlich so kommen, entscheidet sich bei der nächsten Ratssitzung im Mai.