
Widerstand gegen Sparpläne in Düsseldorf wächst
Die Sparpläne der Stadt Düsseldorf stoßen auf wachsende Kritik. Vor allem bei Soziales und Kultur warnen Gegner vor harten Folgen für viele Menschen.
Veröffentlicht: Dienstag, 02.06.2026 03:10
Die Sparpläne der Stadt Düsseldorf stoßen auf immer mehr Widerstand. Denn inzwischen geht es nicht mehr nur um abstrakte Haushaltszahlen, sondern um ganz konkrete Angebote in der Stadt - von Jugendeinrichtungen bis zur Kultur. Die Stadt will für 2027 rund 74 Millionen Euro einsparen, in den Jahren danach sogar 177 Millionen Euro.
Kritik an Kürzungen in Soziales und Kultur
Besonders betroffen wären nach bisherigen Vorgaben die Bereiche Soziales und Kultur. Genau dort wird die Kritik jetzt lauter. Die Linke im Rat warnt davor, dass Einsparungen am Ende vor allem die Schwächsten in Düsseldorf treffen könnten. Im Gespräch sind freiwillige Leistungen wie Jugendfreizeiteinrichtungen, Stadtteilbüchereien oder Zuschüsse für die freie Kulturszene.
Forderung nach höheren Einnahmen
Die Linke fordert deshalb eine Debatte über höhere Einnahmen - zum Beispiel durch eine Anhebung der Gewerbesteuer. Auch das Bündnis gerecht.sozial.ökologisch lehnt Kürzungen im sozialen Bereich ab und warnt vor weiteren Einschnitten ins städtische Netz.