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Eine Putin-Figur spießt einen rot-weißen Clown auf, der für Satire und Narrenfreiheit steht.
© Jacques Tilly, Comitee Düsseldorfer Carneval
Tilly-Entwurf 1 - Putin und CC
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Tilly-Prozess in Moskau: Plädoyers heute erwartet

In Moskau läuft heute der Prozess gegen Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly. Russland wirft ihm vor, Putin verunglimpft zu haben - Haft droht.

Veröffentlicht: Montag, 16.03.2026 04:45

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In Moskau geht heute (16. März 2026) der Prozess gegen den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly weiter. Auf dem Plan stehen das Ende der Beweisaufnahme sowie die Plädoyers, die heute erwartet werden. Sollte Tilly von der russischen Justiz verurteilt werden, drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft oder eine Geldstrafe.

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Die Vorwürfe: Putin-Karikaturen und verletzte religiöse Gefühle

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Die russische Justiz wirft Tilly unter anderem vor, mit seinen Mottowagen und Karikaturen von Kremlchef Putin russische Staatsorgane verunglimpft zu haben. Beim letzten Gerichtstermin Ende Februar rückte ein weiterer Anklagepunkt in den Fokus: Zeuginnen berichteten, dass sie sich als gläubige Christinnen durch Tillys Mottowagen und Karikaturen in ihren religiösen Gefühlen verletzt sähen. Auch für diesen Vorwurf drohen in Russland hohe Strafen.

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Tilly: Prozess ist „absurd" und „Realsatire"

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Der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer bezeichnete den Prozess in der Vergangenheit als „absurd" und „Realsatire". Tilly machte deutlich, dass er sich von dem Verfahren nicht einschüchtern lasse. Mit seinen Mottowagen und Karikaturen hat er sich in der Vergangenheit immer wieder auch mit Kremlchef Putin auseinandergesetzt.

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Urteil: Bis zu zehn Jahre Haft oder Geldstrafe möglich

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Sollte die russische Justiz Tilly verurteilen, drohen ihm in Russland bis zu zehn Jahre Haft - oder eine Geldstrafe. Der Prozess in Moskau richtet sich gegen den Karnevalswagenbauer aus Düsseldorf, der mit seinen Mottowagen und Karikaturen weltweit bekannt ist. Wie das Verfahren ausgeht, bleibt abzuwarten.

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