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Jacques Tilly grüßt als Captain mit weißer Mütze beim Rosenmontagszug 2026.
© Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young
Jacques Tilly beim Rosenmontagszug 2026
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Prozess gegen Tilly wurde fortgesetzt

In Moskau ist heute (26.02.2026) der Prozess gegen den Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Jacques Tilly fortgesetzt worden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 26.02.2026 14:26

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Ein Urteil ist noch nicht gefallen. Es wurden lediglich Aussagen von Zeugen vorgelesen.

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Religiöse Gefühle angeblich verletzt

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Die Aussagen der Zeuginnen waren sehr ähnlich. Sie alle gaben an, dass sie sich als gläubige Christinnen durch Tillys Mottowagen und Karikaturen in ihren religiösen Gefühlen verletzt sähen. Auch darauf stehen in Russland hohe Strafen.

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Tilly bezeichnet den Prozess als "Realsatire"

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Die russische Justiz wirft Tilly vor allem vor, mit seinen Karnevalswagen und Karikaturen von Kremlchef Putin russische Staatsorgane verunglimpft zu haben. Tilly selbst war bei dem Gerichtstermin nicht vor Ort. In den vergangenen Wochen bezeichnete er den Prozess bereits als "absurd" und "Realsatire".

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Prozess soll Mitte März fortgesetzt werden

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Mitte März (16.03.26) soll der Prozess fortgesetzt werden - mit dem Abschluss der Beweisaufnahme und den Plädoyers. Sollte Tilly verurteilt werden, drohen ihm in Russland bis zu zehn Jahre Haft oder eine Geldstrafe. 

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