
Sechs Monate lang soll an der Haltestelle Heinrich-Heine-Allee eine KI eingesetzt werden, um für mehr Sicherheit zu sorgen.
Überwachung mit 500 Videokameras
Im Moment überwacht die Rheinbahn ihre Haltestellen unter anderem mit rund 500 Videokameras. Alle Kameras gleichzeitig im Blick zu behalten, sei nicht möglich, weshalb jetzt zehn dieser Kameras mit einer KI-Technologie ausgerüstet werden, die das Verhalten auf dem Bahnsteig in Echtzeit analysieren.
Sicherheit für Fahrgäste soll erhöht werden
Heißt also: Wenn sich jemand zu nah am Gleisbett bewegt oder es zu Gewalt kommt, soll die KI das erkennen und automatisch einen Alarm auslösen. Das Ziel dabei ist es, die Reaktionszeiten im Ernstfall deutlich zu verkürzen und damit die Sicherheit für Fahrgäste weiter zu erhöhen.
KI wird trainiert
Damit die KI typische Situationen im Betriebsalltag zuverlässig unterscheiden kann, trainiert die Rheinbahn das System während der Betriebsruhe mit nachgestellten Szenarien. So lernt die KI zum Beispiel, zwischen einem Streit und einem freundschaftlichen Handschlag oder anderen alltäglichen Bewegungen zu unterscheiden.
Keine langfristige Speicherung der Daten
Auch für Datenschutz ist in dem Pilotprojekt gesorgt. Die KI analysiert die Videobilder ausschließlich in Echtzeit und speichert selbst keine Daten dauerhaft. Aufgezeichnet wird nur, wie im Moment auch schon, über das bestehende Ringspeicherverfahren. Dabei werden die Daten für maximal 72 Stunden aufgezeichnet und anschließend automatisch überschrieben. Eine langfristige Speicherung oder Auswertung personenbezogener Daten findet nicht statt.