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Jacques Tilly grüßt als Captain mit weißer Mütze beim Rosenmontagszug 2026.
© Landeshauptstadt Düsseldorf/ David Young
Jacques Tilly beim Rosenmontagszug 2026
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Prozess gegen Jacques Tilly in Moskau geht weiter

In Moskau soll heute (02. April 2026) der Prozess gegen den Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly weitergehen. Das Strafverfahren hatte sich verzögert, weil eine neue Anklagevertreterin zunächst nicht ausreichend mit dem Fall vertraut war. Der neue Prozesstermin ist für heute um 11:30 Uhr Ortszeit in der russischen Hauptstadt angesetzt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.04.2026 14:26

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Vorwürfe und mögliche Strafen

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Tilly wird vorgeworfen, mit seinen Mottowagen über den russischen Präsidenten Wladimir Putin religiöse Gefühle verletzt und falsche Behauptungen verbreitet zu haben. Sollte er von der russischen Justiz tatsächlich verurteilt werden, drohen ihm theoretisch bis zu zehn Jahre Haft oder eine hohe Geldstrafe. Dass der Düsseldorfer Künstler aber wirklich ins Gefängnis geht, gilt unter Experten als nahezu ausgeschlossen.

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Tilly reagiert gelassen auf „Realsatire“

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Der Grund für die Sicherheit des Künstlers liegt im internationalen Recht: Tilly hält sich nicht in Russland auf und Deutschland liefert eigene Staatsbürger grundsätzlich nicht aus. Tilly selbst bezeichnete den Prozess in der Vergangenheit bereits mehrfach als „absurd“ und reine „Realsatire“. Er stellte klar, dass er sich von dem Verfahren in Moskau nicht einschüchtern lassen wolle.

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