
Niedrigwasser legt Müll im Rhein frei
Durch das Niedrigwasser im Rhein wird in Düsseldorf tonnenweise Müll sichtbar. Für die Clean-up-Initiative BlockBlocks wird Sammlung und Entsorgung deutlich aufwendiger.
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Funde bei Sammelaktionen
Durch das Niedrigwasser im Rhein wird in Düsseldorf aktuell besonders viel Müll sichtbar. Am Flussufer und im Rheinbett kommen Dinge zum Vorschein, die sonst unter Wasser liegen - darunter Autoreifen, E-Scooter und sogar alte Schiffsteile. Für Clean-up-Initiativen ist das einerseits eine Chance, weil der Müll leichter entdeckt werden kann. Andererseits steigt der Aufwand bei den Sammelaktionen deutlich, sagt Victoria Blocksdorf von der Düsseldorfer Clean-up-Initiative BlockBlocks:
Niedrigwasser im Rhein legt schweren Müll frei
Bei normalen Müllsammelaktionen kommen laut RhineCleanUp in zwei Stunden im Schnitt rund 200 Kilo Müll zusammen. Bei der letzten Aktion am Paradiesstrand waren es jedoch mehr als 1,6 Tonnen. Der Grund: Während sonst vor allem Verpackungen und anderer kleiner Müll eingesammelt werden, liegen durch das Niedrigwasser jetzt deutlich größere und schwerere Gegenstände offen.
Deshalb arbeitet die Clean-up-Initiative derzeit nicht nur mit Greifzangen, sondern auch mit Spaten und Spitzhacken. Denn viele Fundstücke sind so schwer oder tief im Boden festgesetzt, dass sie anders kaum geborgen werden können.
Entsorgung von Rhein-Müll wird komplizierter
Mit den großen Müllfunden wächst aber nicht nur die Menge, sondern auch das Problem bei der Entsorgung. Dabei handelt es sich bei vielen Gegenständen um Sondermüll. Dieser kann nicht ohne Weiteres von der AWISTA abgeholt werden.