
DLRG: Niedrigwasser erhöht Gefahr von Badeunfällen
Immer mehr Menschen sterben bei Badeunfällen. Das geht aus der Zwischenbilanz der DLRG hervor. Durch das Niedrigwasser kommen Menschen außerdem aktuell schneller in gefährliche Bereiche des Rheins.
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52 Einsätze zu "Person im Rhein"
Allein hier bei uns in Düsseldorf musste die Feuerwehr in diesem Jahr zu 52 Einsätzen mit dem Stichwort „Person im Rhein“ ausrücken. Damit die Zahlen in Zukunft wieder sinken können, muss laut Ute Vogt, der Präsidentin der DLRG, bei den Kleinsten angefangen werden:
In NRW verunglücken die meisten Menschen in Flüssen, Seen und Kanälen. Bei uns in Düsseldorf hat der Rhein mit sechs Personen die meisten Toten gefordert.
Durch Niedrigwasser steigt die Gefahr
Seit Tagen ist der Rheinpegel ein großes Thema in unserer Stadt. Neben allen wirtschaftlichen und klimatechnischen Problemen, sorgt der niedrige Pegel auch dafür, dass Menschen schneller verunglücken können, sagt Stefan Albrecht, der DLRG-Landespräsident von NRW:
Dadurch ist es für die Rettungskräfte noch schwieriger, rechtzeitig zur Unfallstelle zu gelangen. Wer Schwimmen möchte sollte deshalb in ein Schwimmbad oder an offizielle Badestellen von Seen gehen.