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Ausgestreckte Hand mit grünem Schlüsselbund
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Mieterverein: Stadt soll gegen hohe Mieten helfen

In Düsseldorf wird jede zweite Mietwohnung zu teuer angeboten. Der Mieterverein fordert deshalb nun mehr Unterstützung von der Stadt gegen Mietwucher.

Veröffentlicht: Freitag, 19.06.2026 05:58

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Die Suche nach bezahlbarem Wohnraum in Düsseldorf wird für immer mehr Menschen zur Zerreißprobe. Eine aktuelle Untersuchung des Mietervereins Düsseldorf belegt nun das Ausmaß der Krise: Fast jede zweite Mietwohnung in der Landeshauptstadt wird zu einem Preis angeboten, der die gesetzlichen Grenzen deutlich überschreitet. Der Mieterverein sieht hier ein strukturelles Problem und fordert die Stadtverwaltung auf, den Kampf gegen überhöhte Mieten aktiver zu unterstützen. Hans-Jochem Witzke vom Mieterverein wünscht sich, dass die Stadt einen Mietrechner bereitstellt. Der Mieterverein bietet ihn bereits an:

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Hans-Jochem Witzke vom MietervereinWir haben ein Miet-Tool entwickelt
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Verstöße gegen die Mietpreisbremse

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m Zentrum der Kritik steht die systematische Missachtung der Mietpreisbremse. Diese gesetzliche Regelung schreibt vor, dass Mieten bei einer Neuvermietung höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen. Die Realität auf dem Düsseldorfer Markt sieht jedoch anders aus. Für die großangelegte Studie hat der Mieterverein von 2024 bis 2026 rund 5.500 Mietangebote auf den gängigen Online-Plattformen überprüft und dabei in fast der Hälfte der Fälle Verstöße festgestellt. Besonders alarmierend ist die Zunahme von Fällen, die unter den Tatbestand des Mietwuchers fallen. Laut der Studie ist dies bei fast jeder neunten angebotenen Wohnung der Fall. Mietwucher bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die geforderte Miete bei der Neuvermietung um 50 Prozent oder mehr über dem rechtlich zulässigen Niveau liegt.

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