
Damit bestätigt der Flugverband ACI die Weiterentwicklung in Sachen Klimastrategie des Flughafens.
Airlines werden in die Pflicht genommen
Besonders ausschlaggebend ist unter anderem, dass sich der Flughafen nicht mehr nur um seine eigenen Abgase kümmert, sondern auch Airlines und andere Firmen vor Ort in die Pflicht nimmt.
Bis 2035 klimaneutral wirtschaften
Nach Angaben des Flughafens wollen sie bis 2035 komplett klimaneutral wirtschaften. Als Lösung setzt der Airport unter anderem auf den massiven Ausbau erneuerbarer Energien.
Photovoltaikanlage an der Startbahn
Dafür wurde erst im Juni eine riesige Photovoltaikanlage direkt an der Startbahn in Betrieb genommen. Gleichzeitig prüft der Flughafen, wie er seine gasbetriebenen Kraftwerke künftig klimaschonend betreiben kann.
CO2-Emissionen seit 2010 um rund 80 Prozent gesunken
Auch wenn der Luftverkehr an sich weiterhin große Mengen an klimaschädlichen Abgasen produziert, sollen durch die Vorgaben zumindest die Abläufe und die Infrastruktur am Boden umweltfreundlicher werden. Laut eigenen Angaben des Flughafens wurden die direkt zurechenbaren CO2-Emissionen seit dem Jahr 2010 bereits um rund 80 Prozent gesenkt.
Kraftstoff soll per Zug kommen
Um Abgase zu senken, setzt der Flughafen auf neue Infrastruktur. Neben der Photovoltaikanlage zum Beispiel soll ein neues Tanklager mit Gleisanschluss den Transport von nachhaltigem Flugkraftstoff auf die Schiene verlagern. Das könnte nach Angaben des Airports rund 30.000 Lkw-Fahrten pro Jahr einsparen.
ACA gibt es seit 2009
Das Zertifizierungsverfahren Airport Carbon Accreditation existiert seit 2009. Es ist ein unabhängiges Programm des europäischen Flughafenverbands, das speziell auf die Strukturen von Airports zugeschnitten ist, um Treibhausgase systematisch zu erfassen und Einsparziele einzuhalten.