
Flughafen Düsseldorf: Streit um mehr Starts und Landungen
Der Düsseldorfer Flughafen will künftig bis zu 60 Flüge pro Stunde ermöglichen. Der Verein „Bürger gegen Fluglärm" ruft zum Einspruch auf - noch bis 15. Oktober.
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Der Flughafen Düsseldorf will zu Stoßzeiten künftig mehr Flüge abwickeln können. Bis zu 60 Starts und Landungen pro Stunde sollen möglich sein - bisher sind es höchstens 47. Gegen diese Pläne gibt es Widerstand: Der Verein „Bürger gegen Fluglärm" ruft Anwohnerinnen und Anwohner dazu auf, offiziell Einspruch einzulegen.
Was der Flughafen plant
Der Flughafen Düsseldorf möchte die maximale Bewegungsrate in der Spitzenstunde von 47 auf 60 Flugzeuge erhöhen. Die Gesamtzahl der Flüge in den sechs verkehrsreichsten Monaten des Jahres soll dabei gleich bleiben: bei maximal 131.000.
Was Kritiker befürchten
Der Verein „Bürger gegen Fluglärm" warnt vor mehr Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner. Die Kritikpunkte:
- Mehr Flüge könnten sich auf den frühen Morgen und den späten Abend konzentrieren
- Eine aktuelle Risikoanalyse für die dichtere Abfolge der Flüge fehle bislang
Noch bis 15. Oktober: Einspruch einlegen
Wer Einwände gegen die Pläne hat, kann diese noch bis einschließlich Donnerstag, 15. Oktober 2026, bei der Bezirksregierung einreichen. Die endgültige Entscheidung über die Erweiterung trifft das NRW-Verkehrsministerium.