
IHK stellt Forderungen vor der Haushaltsverabschiedung
Kurz vor der Haushaltsdiskussion im Stadtrat hat die IHK Düsseldorf der Politik Aufgaben mit auf den Weg gegeben. In einer Stellungnahme fordert die Industrie- und Handelskammer klare Prioritäten, bei Personal, Investitionen und Infrastruktur. Am morgigen Donnerstag (19. März 2026) soll der Rat den Etat für dieses Jahr beschließen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.2026 09:54
Die Forderungen der IHK
Es sind keine rosigen Zeiten für die Stadtkasse. Die Ausgleichsrücklage wird 2026 komplett verbraucht, die Stadt muss sich immer mehr Geld leihen und deshalb sparen. Das findet die IHK richtig. Sie fordert einen geordneten Personalabbau in der Verwaltung, verknüpft mit einem Ausbau von Digitalisierung und KI. Bei den Investitionen schlägt die Kammer eine Priorisierung vor, auf Neubau von Oper und Theodor-Heuss-Brücke sowie die Modernisierung der Infrastruktur.
Weitere Forderungen
Die schwarz-grüne Ratsmehrheit trägt den geplanten Sparkurs der Stadtverwaltung mit. Die Gewerkschaft ver.di dagegen warnt vor den geplanten Personalkürzungen. Sie hätten negative Auswirkungen für die ganze Stadtgesellschaft. Sie schlägt vor, für mehr Einnahmen zu sorgen, statt nur zu kürzen. Auch die SPD/Volt-Fraktion fordert das, sie bringt eine Zwei-Wohnungs-Steuer ins Gespräch.