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Heinrich-Heine Platz Düsseldorf: Reaktionen zum Umbau
© SIGNA/David Chipperfield Architects
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Heinrich-Heine Platz Düsseldorf: Reaktionen zum Umbau

Bald heißt es hier in Düsseldorf Abschied nehmen: Der Pavillon auf dem Heinrich-Heine-Platz, der von heute (18. November) an wieder "Glühwein-Pavillon" ist, wird dort für immer abgebaut. Im Januar soll mit dem Abbau der Umbau des Platzes starten. Ein neuer Standort ist geplant, aber noch nicht gefunden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.11.2021 04:01

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Für viele Menschen gehört der Pavillon zu Düsseldorf - und auch zur Innenstadt. Die Stadt verweist aber darauf, dass bei der Planung des neuen Heine-Platzes zwei Drittel der rund 2.000 Befragten die Pläne positiv bewertet haben. Aktuell liegt ein gemeinsamer Vorschlag von CDU und FDP auf dem Tisch: Sie würden den Pavillon in den Hofgarten versetzen - und zwar auf eine Fläche nahe des Standesamtes, um dort Trauungen durchzuführen. Die Stadt will prüfen, ob das mit dem Gartendenkmal Hofgarten vereinbar ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit muss der Pavillon aber nach seinem Abbau im Januar erstmal irgendwo eingelagert werden.

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Heinrich-Heine Platz Düsseldorf: Reaktionen zum Umbau
© Michael Lübke
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Die jetzt vorgestellten Umbau-Pläne sehen vor, dass zum Beispiel die längst nicht mehr genutzten Flächen der alten Bahn-Haltestellen "Heinrich-Heine-Allee" zum Platz gehören werden. Das gilt auch für die Kurve von der Heinrich-Heine-Allee zur Kasernenstraße - die für Autos wegfällt. Der Autoverkehr wird stattdessen sowohl stadtein- als auch auswärts über die Breite Straße fließen. Der Umbau der Verkehrswege wird gut zehn Millionen Euro kosten. Dazu kommen die Kosten für den Umbau der Platzoberfläche - unter anderem soll der Pavillon durch eine schneckenförmige Treppe ersetzt werden, die zum Carsch-Haus führt. Diese Kosten trägt größtenteils der Eigentümer des Carsch-Hauses. Alle Bauarbeiten sollen 2024 zu Ende gehen.

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Ein Fahrrad mit blauen Reifen und einem braunen Körbchen.
© Antenne Düsseldorf
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Kaum hat die Stadt Düsseldorf ihre Pläne zum Umbau des Heinrich-Heine-Platzes veröffentlicht, gibt es Kritik - und zwar vom Fahrradclub ADFC. Es seien wichtige Wegeverbindungen vergessen worden. Außerdem seien die meisten geplanten Radwege nicht breit genug, sagt ADFC-Sprecher Matthias Arkenstette.

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ADFC-Sprecher Matthias ArkenstetteKritik am geplanten Umbau
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Der Fahrradclub fordert, dass die Pläne nachgebessert werden. Der Heinrich-Heine-Platz wird nach dem Umbau verkehrstechnisch kaum wiederzuerkennen sein. Der Autoverkehr wird künftig zum Beispiel nur noch über die Breite Straße stadtein- und auswärts geführt. Die stadtauswärts führende Verbindung von der Heinrich-Heine-Allee zur Kasernenstraße fällt weg. So soll sich die Platzfläche zum Flanieren und Aufhalten verdoppeln.

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