
Geplanter Auftritt: Fraktionen fordern Hausverbot für Höcke
Vor der Stadtratssitzung sorgt Björn Höckes geplanter Besuch in Garath für Protest. SPD/Volt und Die Linke fordern ein Hausverbot. Björn Höcke wird vom Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.02.2026 04:55
Im Vorfeld der anstehenden Sitzung des Düsseldorfer Stadtrates (11. Februar 2026) sorgt der geplante Besuch des AfD-Politikers Björn Höcke in Garath für Aufregung. Die Fraktionen SPD/Volt und Die Linke wollen im Rat ein Hausverbot für Höcke erwirken.
Antrag im Stadtrat: Mietvertrag für AfD kündigen
"Wir müssen Druck auf die Stadt machen und Höcke verhindern. Wer heute so redet wie damals, dem trauen wir zu auch morgen so zu handeln wie damals". Mit diesem Statement begründet etwa Die Linke ihren Antrag. Konkret wollen SPD und Linke erwirken, dass die Stadt der AfD den Mietvertrag für den Höcke-Auftritt kündigt.
Aktionen gegen Höcke: Ziviler Ungehorsam angekündigt
Geplant ist die Rede in der Freizeitstätte Garath für den 23. Februar. Das (linke) Bündnis "Düsseldorf stellt sich quer" kündigt auch schon an, an diesem Tag mit Aktionen des "zivilen Ungehorsams" den Auftritt verhindern zu wollen.