
Düsseldorfer Reaktionen auf Rassismusvorwürfe
Der Vorsitzende des Kulturausschusses, Manfred Neuenhaus (FDP), fordert transparente Aufarbeitung und Konsequenzen vom Düsseldorfer Schauspielhaus. Konkret geht es um die Rassismusvorwürfe von Schauspieler Ron Iyamu, über die Antenne Düsseldorf schon gestern berichtet hatte.
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Neuenhaus sagt: Diversität dürfe nicht nur auf, sondern müsse auch hinter der Bühne gelebt werden. Die Theaterleitung hatte auf Anfrage von AD so reagiert: Man habe nicht gewusst, wie - Zitat - "weitreichend und tiefgreifend diese Erfahrungen" für Iyamu gewesen seien. Iyamu ist seit 2019 im Ensemble des Jungen Schauspiels angestellt. Seitdem habe es mehrere Fälle von Rassismus gegeben, sagte er im AD-Interview. Er habe sich an seine Vorgesetzten und die Theaterleitung gewandt, passiert sei nichts. Das Düsseldorfer Schauspielhaus will nach eigenen Angaben einen Verhaltenskodex aufstellen.
Zu den Rassismus-Vorwürfen am Düsseldorfer Schauspielhaus haben sich auch Isabel Pfeiffer-Poensgen, die NRW-Kulturministerin und OB Stephan Keller geäußert:
„Hier ist kein Platz für Rassismus – nicht im Schauspielhaus, nicht in Düsseldorf und nicht in Nordrhein-Westfalen. Dass ein Schauspieler am Schauspielhaus rassistisch behandelt und diskriminiert wird, ist nicht tolerierbar. Es ist notwendig, dass das Schauspielhaus die Vorfälle konsequent aufarbeitet, entsprechende Konsequenzen zieht und Maßnahmen ergreift, dass sich dies nicht wiederholen kann.“
Weitere Infos und Links zum Thema:
Das komplette Interview mit Schauspieler Ron Iyamu!
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