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Düsseldorf: Weiter zu wenig Organspenderinnen und -spender
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Düsseldorf: Weiter zu wenig Organspenderinnen und -spender

Rund 8500 schwer kranke Menschen in Deutschland warten aktuell auf eine Organspende. Das Problem: Es gibt noch immer zu wenige Spenderinnen und Spender. Außerdem setzen sich zu wenig Menschen mit dem Thema auseinander. Wir haben uns diese Woche nochmal mit dem Thema beschäftigt und auch auf das neue Organspende-Register geschaut.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.03.2024 14:49

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Ein Antenne-Düsseldorf Mikrofon im Studio. Im Hintergrund sind Regler zu erkennen.
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Auch in unserer Stadt werden immer wieder Organspenden benötigt. An der Düsseldorfer Uniklinik werden vor allem Herz - und Nierentransplantationen durchgeführt und auch da kann der Bedarf an benötigten Organen nicht gedeckt werden, hat uns Daniel Schrader der Organspendekoordinator der Düsseldorfer Uniklinik gesagt.

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Daniel Schrader - Organspendekoordinator an der Düsseldorfer Uniklinik
Mangel an Organspenden in Uniklinik
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Organspende: Ein Betroffener erzählt seine Geschichte

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Aktuell wartet eine erwachsene Person in Deutschland 8-10 Jahre auf eine neue Niere. Mario Rosa-Bian hatte Glück. Er hat vor über 25 Jahren eine Niere transplantiert bekommen und hat Alina und Dennis in der Frühsendung diese Woche seine Geschichte erzählt:

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Mario Rosa-Bian erzählt seine Geschichte (1)
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Mario Rosa-Bian erzählt seine Geschichte (2)
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Organspende: Aufklärung ist wichtig!

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Ein Problem ist, dass sich nach wie vor zu wenig Menschen mit dem Thema beschäftigen und der Umgang mit dem Thema noch sehr schambehaftet ist. Das bekommt auch AD-Hörerin Christina immer wieder zu spüren. Sie engagiert sich neben dem Medizinstudium und leistet Aufklärungsarbeit:

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AD-Hörerin Christina
Aufklärung zum Thema Organspende
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Während der Arbeit bekommt sie auch immer wieder verschiedene Sorgen und Ängste mit:

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AD-Hörerin Christina
Sorgen und Ängste beim Thema Organspende
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Das kann das neue Organspende-Register

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Seit dieser Woche gibt es auch das sogenannte Organspende-Register. Hier können wir - ähnlich wie beim Organspendeausweis - dokumentieren, ob und welche Organe für eine mögliche Organspende freigeben möchten. Die Krankenhäuser können dann zu bestimmten Zeiten auf die Daten zugreifen. Wer das darf und wann das erlaubt ist, ist gesetzlich festgelegt. Der Datenschutz wird natürlich mitbeachtet

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Daniel Schrader - Organspendekoordinator an der Düsseldorfer Uniklinik im Gespräch:
Organspenderegister hilft, um Bereitschaft zu dokumentieren
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Die Anmeldung beim Organspende-Register ist übrigens relativ einfach, wenn man die Online-Funktion vom Personalausweis freigeschaltet hat. Neben der Online-Funktion des Personalausweises benötigt man außerdem noch die eigene Krankenversichertennummer und die eigene E-Mail-Adresse. Der große Vorteil: Die Daten können nicht so einfach verloren gehen.

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Daniel Schrader, Organspendekoordinator der Uni-Klinik im Gespräch:
So funktioniert das Organspende-Register
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Weitere Infos und Links zum Thema:

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