Seit einem Monat hängen Pfandringe

Einer von 24 Pfandringen im Stadtgebiet. Hier sehen wir den Ring, der an der Heinrich-Heine Allee angebracht ist.

Einer von 24 Pfandringen im Stadtgebiet. Hier sehen wir den Ring, der an der Heinrich-Heine Allee angebracht ist.

Düsseldorf – Seit einem Monat können wir in unserer Stadt leere Flaschen in Pfandringen abstellen (Hier gibt es Bilder und Infos der Stadt). Sie sollen verhindern, dass Bedürftige im Müll wühlen müssen und sich verletzen. Ein Jahr werden die insgesamt 24 Pfandringe getestet. Sie sind allerdings schon jetzt umstritten. „Wir befürchten, dass sich Jugendliche die Flaschen einfach nehmen und zu Geld machen“, diese Kritik kommt von der Obdachloseninitiative fiftyfifty. Viel wichtiger sei es, für eine gerechte Sozialpolitik zu sorgen, sodass Rentner oder Menschen mit Job, bei denen das Geld nicht ausreicht, nicht zum Pfandsammeln genötigt werden. Für fiftyfifty sind die Pfandringe keine Hilfe, sondern Almosen. Andere Töne kommen dagegen aus dem Umweltausschuss. Soweit man es nach einem Monat sagen könne, haben sich die Pfandringe bewährt. Es gebe viel positives Feedback aus der Bevölkerung.