Medienhafen wächst weiter

Im Medienhafen drehen sich an fast jeder Ecke die Kräne. Überall wird gebaut!

Auf der Speditionsstraße entstehen jetzt zwei Wohntürme. Der Grundstein wurde am 9. März 2018 gelegt.

Das win win an der Speditionsstraße © KSG Architekten/ rendertaxi

Das win win an der Speditionsstraße © KSG Architekten/ rendertaxi

Die Wohnungen dort waren schon viele Jahre geplant, der Baustart hatte sich aber immer wieder verzögert. Ursprünglich sollten die beiden Wohntürme „Königskinder“ heißen. Künstler Markus Lüpertz wollte auf den Dächern Skulpuren aufstellen. Aus den „Königskindern“ wurde der „Heimathafen“, Luxustürme mit eigenem Steg für Yachten. Jetzt baut Investor Frankonia unter dem Namen „win win“ Apartments. Zwar wird es auch günstige Wohnungen geben, die meisten werden aber eher für den größeren Geldbeutel sein. Auf der Homepage werden die Wohnungen Menschen empfohlen, die „bei allen Erfolgen auch das Leben genießen wollen“. Das können sie etwa in einem Jahr tun. Dann sollen die beiden Wohntürme fertig sein.

In der Nachbarschaft wachsen die Unternehmenszentrale von Trivago und Uniper in die Höhe. Die e.on-Tochter zieht in das lang gezogene Gebäude „Float“, zwischen dem UCI Kino und der Killepitsch-Fabrik. Mitte des Jahres sollen dort 3.000 Menschen arbeiten.

Ebenfalls in diesem Jahr wird das Online-Reiseportal trivago seinen neuen Firmensitz auf der Kesselstraße beziehen. Die Angestellten finden dann neben Büros auch einen Fitnessraum, ein Kino und eine Joggingstrecke auf dem Dach:

Animation der neuen Trivago-Zentrale im Medienhafen. Geplante Fertigstellung: 2018
Animation: sop architekten

Animation der neuen Trivago-Zentrale im Medienhafen. Geplante Fertigstellung: 2018
Animation: sop architekten

Ein weiteres Highlight soll das „Pier One“ werden. Dadurch sollen wir im Medienhafen mehr Platz zum Flanieren bekommen. Dafür soll die „Living Bridge“ verlängert werden. Das ist die Fußgängerbrücke zwischen Kaistraße und Hyatt Hotel. Geplant ist, hinter dem Hyatt Pfähle in das Hafenbecken und darauf eine weitere Brücke zu setzen. Sie würde dann zur Kesselstraße führen – dort wäre es dann zum Beispiel möglich, ein weiteres Hotel oder Bürogebäude mit Gastronomie zu bauen. 2022 könnte „Pier One“ stehen:

Pier One, Kesselstraße Medienhafen – Foto-Copyright: Büro Ingenhoven Architects

Auch die Gegend rund um den Fernsehturm wird sich in den nächsten Jahren noch einmal verändern. Hier sind unter anderem neue Büros und Wohnungen geplant.

Insgesamt gibt es im Hafen zur Zeit rund 800 Firmen mit mehr als 8.000 Mitarbeitern. Und der Hafen wächst noch weiter. Unter anderem wird es auf dem Gelände der alten Papierfabrik bald Büros und ein Logistikzentrum geben:

CViewOffices im Hafen (Gelände der alten Papierfabrik) - Bild: Stadt Düsseldorf

CViewOffices im Hafen (Gelände der alten Papierfabrik) – Bild: Stadt Düsseldorf

 

Das win win an der Speditionsstraße © KSG Architekten/ rendertaxi

Das win win an der Speditionsstraße © KSG Architekten/ rendertaxi