Eisrettung mit dem Eisretter

Eisflächen nicht betreten!

Die Düsseldorfer Feuerwehr warnt davor, Eisflächen in unserer Stadt zu betreten! Zum Beispiel Seen oder Teiche im Park. Feuerwehrsprecher Christopher Schuster:

Wer im Winter durch die Eisdecke in einen See oder Teich einbricht, kann dort im Wasser in der Regel nur fünf Minuten lang überleben. Kinder sogar nur zwei Minuten! Darauf weist die Düsseldorfer Feuerwehr hin.

Eisrettung durch die Feuerwehr © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Das Eis ist im Moment viel zu dünn als dass es uns tragen könnte! Am Rand vieler Gewässer in Düsseldorf hat die Stadt insgesamt über 40 Eisleitern platziert, mit denen wir im Notfall Verunglückten helfen können.

Eisleiter © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Als erstes sollten wir aber die „112“ wählen, wenn jemand ins Eis eingebrochen ist, sagt Feuerwehrsprecher Christopher Schuster:

Solche Eisleitern gibt es unter anderem im Nord-, Ost- und Südpark, am Schwanenspiegel, neben dem Kö-Graben, im Zoopark und am Benrather Schloss. – Immer wieder kommt es übrigens vor, dass diese Leitern gestohlen oder zweckentfremdet werden. Die Stadt weist darauf hin, dass das als Straftat geahndet wird!

Eisrettung durch die Feuerwehr © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Die Düsseldorfer Feuerwehr übt in diesen Tagen auf vielen Seen und Teichen in unserer Stadt den Ernstfall: Nämlich die Rettung einer Person, die im Eis eingebrochen ist. – Im vergangenen Jahr konnte zum Beispiel ein Mann in Oberbilk erst in letzter Sekunde aus dem Eis gerettet werden. 2003 kam dagegen für einen kleinen Jungen am Kaiserteich jede Hilfe zu spät.

Wenn wir sehen, dass jemand im Eis eingebrochen ist, sollten wir auf jeden Fall sofort die Feuerwehr alarmieren (112). Anschließend können wir versuchen, mit Hilfe einer Eisleiter der verunglückten Person zu helfen und Halt zu geben. Wir sollten aber nicht selbst auf´s Eis gehen!

Video und Tipps der Stadt Düsseldorf:

Was tun, wenn ein Mensch ins Eis eingebrochen ist?
– Unter Notruf 112 sofort die Feuerwehr rufen.
– Wer auf das Eis geht, um anderen zu helfen, sollte sich von einem Helfer mit einem Seil absichern lassen.
– Das Körpergewicht muss auf dem Eis auf eine möglichst große Fläche verteilt werden. Dazu Hilfsmittel wie ein Brett oder die Eisleitern verwenden.
– Niemals bis zur Einbruchstelle vordringen; rund um diese Stelle ist das Eis sehr brüchig. Vielmehr versuchen, den Eingebrochenen mit Hilfsmitteln wie Stöcken, Stangen, zusammengerollten Mänteln oder Jacken aus dem Wasser zu ziehen.
– Nie in das Wasser eintauchen, um Menschen zu suchen. Solche Rettungsaktionen sollten nur den Fachleuten von der Feuerwehr überlassen werden.
– Nach erfolgter Rettung „Erste Hilfe“ leisten. Verunglückte nach Möglichkeit in einen beheizten Raum bringen, Kleidung ausziehen und in Decken hüllen.