Düsseldorfer Reaktionen zur möglichen Neuauflage der GroKo

Die Bundestagsabgeordneten aus unserer Stadt sehen einer möglichen Neuauflage der „GroKo“ mit gemischten Gefühlen entgegen.

Die Parteispitzen von CDU, CSU und SPD haben am Freitag Morgen (12.1.2018) in Berlin einen Durchbruch für eine mögliche Fortsetzung der großen Koalition erzielt. – Wir haben darüber mit den Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten gesprochen.

Der Düsseldorfer CDU-Chef und Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek sagt, er könne mit den Kompromiss leben. Er ließ aber erneut erkennen, dass er eine „Jamaika-Koalition“ zusammen mit FDP und GRüNEN spannender gefunden hätte als eine erneute GroKo:

Wir haben ihn nach Themen gefragt, die in einer möglichen Neuauflage der großen Koalition anders gestaltet werden als es bei „Jamaika“ gewesen wäre:

Für Jarzombek ist klar: Angela Merkel bleibt Kanzlerin! – Die CDU werde sich in den nächsten Jahren (auch innerhalb einer GroKo) neu aufstellen:

 

„Der Reformwille von Kanzlerin Merkel ist kaum zu erkennen“, hat uns der Düsseldorfer SPD-Chef Andreas Rimkus gesagt.

Es gebe in dem Papier aber auch viele gute Ansätze:

Hat er als Parteichef die Befürchtung, dass die SPD innerhalb einer GroKo auf unter 20% sinkt?

Der SPD-Sonderparteitag entscheidet am 21. Januar 2018, ob die Partei tatsächlich Koalitionsverhandlungen aufnehmen will. – Wenn alle Parteien zustimmen, könnten Ende Januar die eigentlichen Koalitionsverhandlungen beginnen. Eine neue Bundesregierung würde es aber wohl frühestens erst im März geben.

 

Wir haben auch bei der Düsseldorfer FDP-Chefin Marie-Agnes Strack-Zimmermann nachgefragt: Wie bewertet sie die mögliche nächste GroKo?

Ob eine Koalition wohl wieder vier Jahre halten würde???

 

In einem Liveticker haben wir die wichtigsten Ereignisse und Ergebnisse in Berlin für Sie zusammengefasst.   

 

Titelbild: Bundeszentrale für Politische Bildung