Die Bundestagswahl 2017

Am 24. September wird wieder gewählt: Es sind Bundestagswahlen! Wir entscheiden, welche Abgeordneten in den Bundestag einziehen.

Mit der Erststimme wählen wir direkt eine Kandidatin oder einen Kandidaten aus unserem Wahlkreis. Mit der Zweitstimme wählen wir eine Partei. – Anschließend wählt dann der Bundestag die Bundeskanzlerin oder den Bundeskanzler. – Ihr Wahllokal finden Sie hier! Sie können aber auch schon vor dem 24. September wählen gehen.

Das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz haben wir in einem LIVE-Ticker für Sie zusammengefasst.

Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017:

Wahlomat 2017 – Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung

Eine mögliche Entscheidungshilfe für die Bundestagswahl bietet uns der Wahl-O-Mat, an dem auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Düsseldorfer Heinrich Heine-Uni beteiligt sind.

 

Dieses Jahr wird es in Düsseldorf wahrscheinlich einen neuen Rekord bei der Briefwahl geben. Im Wahlamt rechnet man damit, dass insgesamt 100.000 Düsseldorfer ihre Stimme per Post abgeben. Dafür brauchen Sie einen Wahlschein! Bei der Bundestagswahl 2013 waren es knapp 90.000 Briefwähler.

Antenne Düsseldorf-Reporterin Meike Glass hat sich mit Ordnungsdezernent Christian Zaum darüber unterhalten, wie und wo wir schon vor dem 24. September wählen gehen können:

 

In Düsseldorf sind in diesem Jahr 413.000 Menschen wahlberechtigt. 17.000 junge Düsseldorfer geben zum ersten Mal ihre Stimme bei einer Bundestagswahl ab. – HIER finden Sie ihr Wahllokal für den Urnengang am 24. September und weitere Informationen aus dem Wahlamt.

Bis Freitag vor der Wahl können alle Wahlberechtigten ihre Stimme auch schon im Wahlamt auf der Brinckmannstraße abgeben. - © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Bis Freitag vor der Wahl können alle Wahlberechtigten ihre Stimme auch schon im Wahlamt auf der Brinckmannstraße abgeben. – © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

 

Unsere Moderatoren Julia Vorpahl und Arne Klueh haben sich mit Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich von Alemann unterhalten. Im Gespräch ging es um die Umfrageergebnisse der Kanzlerkandidaten Martin Schulz und Angela Merkel.

 

Bis Ende August sind im Wahlamt schon 50.000 Briefwahlanträge eingegangen. - © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

Bis Ende August sind im Wahlamt schon 50.000 Briefwahlanträge eingegangen. – © Landeshauptstadt Düsseldorf/Ingo Lammert

 

Wegen der bevorstehenden Wahlen werden Ihnen diese und weitere Plakate in den nächsten Wochen bis zur Wahl begegnen.

 

Auch wenn die Wahl erst am 24. September vollständig ausgezählt wird, können die Düsseldorfer ab Montag, den 14. August bereits wählen. Das geht im Wahlamt auf der Brinckmannstraße montags bis mittwochs zwischen 8 und 15:30 Uhr, donnerstags zwischen 8 und 18 Uhr und freitags zwischen 8 und 12:30 Uhr.  Am Wahltag selber wird es 315 Wahllokale geben. Alle Wähler müssen die zugeschickte Wahlbenachrichtigung sowie den Personalausweis oder den Reisepass mit zum Wahllokal bringen. Wer nicht persönlich zum Wahllokal gehen möchte, kann auch die Briefwahl beantragen. Den Antrag dafür gibt es auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung. Wer bis zum 3. September keine Benachrichtigung bekommen hat, sollte sich beim Wahlamt melden.

Weitere Infos zur Bundestagswahl in Düsseldorf finden sie hier, Julia Vorpahl und Arne Klüh haben aber auch das Wichtigste noch einmal für Sie zusammen gefasst.

 

 

Die Wahlplakate

 

In den nächsten Wochen wird es immer mehr Wahlplakate auf den Straßen geben. Dabei kann es auch schonmal passieren, dass uns an einem Ort gleich mehrere Parteien begegnen, wie hier am Graf-Adolf-Platz:

 

 

Seit Freitag, den 11. August 2017 hängen die Parteien ihre Wahlplakate in Düsseldorf auf. Bis spätestens Sonntag, den 1. Oktober 2017 können wir die Plakate in der Stadt betrachten. Danach müssen die Parteien sie wieder abhängen. Von insgesamt 14 Direktkandidaten für Düsseldorf, haben wir stellvertretend vier einmal genauer unter die Lupe genommen.

 

 Düsseldorfer Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich von Alemann  hat uns folgende Einschätzung zum Thema „Plakate im Wahlkampf“ gegeben:

CDU

 SPD

Die SPD setzt hingegen auf Gesichter und Statements, sagte uns SPD-Kandidat Andreas Rimkus. Die Wähler sollen bereits im Vorfeld ein Bild zu den jeweiligen Kandidaten und wofür sie plädieren bekommen. Außerdem ist der Partei auch Werbung über Social Media-Kanäle und das Radio wichtig. Dadurch sollen möglichst viele potentielle Wähler erreicht werden.

 

 

 

 

 

FDP

Bei der FDP zieht sich der Slogan „Denken wir neu.“ wie ein roter Faden über die Wahlplakate. Das teilte uns FDP-Kandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann mit. Damit soll signalisiert werden, dass Herausforderungen, die auf Deutschland zukommen, nur mit Mut und einem gewissen Umdenken bewältigt werden können. Die FDP möchte sich bewusst von anderen Parteien abgrenzen.

 

 

 

 

 

Die Grünen

Von den Grünen bekommen wir dieses Jahr fast doppelt so viele Plakate wie bei der letzten Bundestagswahl zu sehen. Passend zum Namen setzt die Partei auf grüne, knallige Plakate. Paula Elsholz tritt für Die Grünen im Düsseldorfer Norden an.

 

 

 

 

 

Damit Sie zwischen Abgeordneten, Wahlplakaten und Zweitstimme den Überblick nicht verlieren, halten wir Sie hier auf unserer Webseite bis zur Wahl auf dem Laufenden.