Viele Düsseldorfer werfen der Kirche Intransparenz vor und treten aus

Auf unserer Facebook-Seite diskutieren aktuell (17.04.2019) viele Düsseldorfer über die Bedeutung der Kirche. Neben Halt und Orientierung im eigenen Leben gibt es auch viel Kritik: Zum Beispiel daran, dass die Kirche mit ihren Finanzen zu intransparent umgehen würde. Oder auch an den Missbrauchsfällen vor allem innerhalb der katholischen Kirche. Wir haben den Geschäftsführer der katholische Kirche in Düsseldorf – Michael Hänsch mit den Vorwürfen konfrontiert. Er hat gesagt, dass jeder Missbrauchsfall ein Verbrechen an der Kirche und nicht zu entschuldigen sei. Den Vorwurf der Intransparenz streitet Hänsch jedoch ab: man würde die Gelder jedes Jahr veröffentlichen. Jeder könnte nachschauen, was mit dem Geld passiere. Letztes Jahr (2018) sind in Düsseldorf über 600 Menschen mehr aus der katholischen und der evangelischen Kirche ausgetreten, als im Jahr davor.