Viel Arbeit für Feuerwehr und Rettungsdienst an Altweiber

Das verhältnismäßig gute und milde Karnevalswetter hat für eine volle Düsseldorfer Altstadt zu Altweiber (28. Februar) gesorgt – und für entsprechend viel Arbeit für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein Polizeisprecher sprach auf Antenne Düsseldorf-Anfrage vom „üblichen Wahnsinn“. Ähnlich hat sich ein Sprecher von Feuerwehr und Rettungsdienst geäußert. Besonders voll sei es rund um die Freitreppe am Burgplatz gewesen. Dort ist am Nachmittag auch ein Mann schwer gestürzt – der Rettungsdienst konnte Lebensgefahr zunächst nicht ausschließen. Insgesamt mussten deutlich mehr Menschen behandelt werden, als im Vorjahr – weil sie zu viel getrunken hatten. Offizielle Zahlen vom Abend aus der Pressemitteilung der Stadt: „Der Sanitätsdienst hatte am Abend in den Unfallhilfestellen 185 (2018: 195) Karnevalisten versorgt, 77 (2018: 49) davon mussten zur weiteren Behandlung einem Krankenhaus zugeführt werden. Herz-Kreislauf-Probleme und übermäßiger Alkoholkonsum waren die häufigsten Ursachen. Bislang mussten 23 (2018: 7) Minderjährige wegen zu starken Alkoholgenuss medizinisch versorgt werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es, genauso wie im letzten Jahr, keine Schnittverletzungen durch Glas.“


In der Nacht hatte die Feuerwehr noch einen Einsatz in Oberbilk (Linienstraße), weil eine Karnevalistin sich noch eine Pizza im Ofen machen wollte – sie war dann aber eingeschlafen und der Rauchmelder sprang an. Sie wollte nicht ins Krankenhaus – ein junger Karnevalist aus Derendorf (Spichernstraße) musste dagegen. Er hatte sich noch Nudeln auf den Herd eingestellt, war dann aber eingeschlafen und hatte soviel Rauch eingeatmet, dass er eingeliefert werden musste.