Verbraucherzentrale warnt vor Inkasso-Unternehmen!

Viele Inkasso-Unternehmen setzen die Gebühren zu hoch an. Das hat die Verbraucherzentrale in Düsseldorf bekannt gegeben. Wer eine Mahnung bekommt, sollte nicht einfach zahlen, sondern überprüfen, ob die Höhe der Gebühren auch angemessen ist. Eine typische Falle ist zum Beispiel die Gebühr für die Adressermittlung des Schuldners. Gültig ist das aber nur, wenn der Schuldner nach dem Vertragsabschluss umgezogen ist. Darüber hinaus darf pro offene Rechnung nur einmal eine Mahngebühr verlangt werden, so die Verbraucherzentrale. Sie rät: Trudelt ein Schreiben von einem Inkasso-Büro ein, sollte man zunächst im Rechtsdienstleistungsregister überprüfen, ob das Unternehmen überhaupt in Deutschland registriert ist. Wer sich unsicher ist, ob die Höhe der Gebühren angemessen ist, kann einen Termin bei der örtlichen Verbraucherzentrale vereinbaren. Weitere Inkasso-Tipps und den Link zum Rechtsdienstleistungsregister gibt es hier.