Tod eines Kindes: Staatsanwaltschaft ermittelt!

Nach dem Tod eines Kindes ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Düsseldorfer Notfallpraxis. Die Mutter war eigenen Angaben zu Folge über die Weihnachtsfeiertage mehrfach mit dem Jungen in der Praxis gewesen und sei immer wieder nach Hause geschickt worden. Der Siebenjährige starb schließlich in der Uniklinik an einer Blutvergiftung. Der Junge soll laut Schilderungen der Familie seit dem 22. Dezember Fieber gehabt haben. Die Mutter sei dann in der Praxis aber mit Schmerzmitteln wieder nach Hause geschickt worden. Erst als sich bei einem weiteren Praxis-Besuch der Zustand des Jungen verschlechtert habe, sei er ins benachbarte Krankenhaus gebracht worden. Dort wurde er notoperiert und dann in die Uni-Klinik verlegt, hier starb er am zweiten Weihnachtsfeiertag. Der Bericht der Familie auf Facebook wurde tausendfach geteilt und kommentiert. Daraufhin hat die Staatsanwaltschaft ein Todersermittlungsverfahren eingeleitet. Das EVK und die Notfallpraxis wollen den Fall jetzt untersuchen.