Stadt will preisgedämpften Wohnraum teurer machen

Der Düsseldorfer Mieterverein hat die Anpassung des Handlungskonzepts Wohnen kritisiert. Eine Vorlage der Stadt sieht vor, die Vorgaben für Investoren zu lockern. Momentan gelten rund 2.500 Euro pro Quadratmeter als Obergrenze für den Kauf von preisgedämpftem Wohnraum. Daraus sollen 3.400 Euro werden. Damit sei Haushalten mit mittleren oder gar geringen Einkommen nicht zu helfen, heißt es vom Mieterverein. Bei der preisgedämpften Mietwohnung sei es kaum besser. 9,60 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter würden nicht den durchschnittlichen Einkommensverhältnissen hier entsprechen, sagt auch der DGB.