Staatsanwaltschaft hat nach Schüssen an der Berliner Allee die Ermittlungen aufgenommen

Nach dem spektakulären Polizeieinsatz bei ZURHEIDE an der Berliner Allee hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Sie prüft ob die Warnschüsse der Polizei gerechtfertigt waren. Die beiden Tatverdächtigen, die den Einsatz am Mittwochnachmittag ausgelöst hatten, sind inzwischen identifiziert. Laut Polizei hatte ein Mobiles Einsatzkommando durch Zufall zwei mutmaßliche Autoknacker beobachtet. Als die Beamten die beiden stellen wollten, gab ein Polizist drei Warnschüsse in die Luft ab. Weil Zeugen über Notruf Schüsse gemeldet hatten, rückte eine Hundertschaft an. Die teils schwer bewaffneten Beamten waren ebenfalls durch Zufall in der Nähe. Als klar war, dass ein Kollege geschossen hatte, wurde der Großeinsatz abgebrochen. Die beiden Verdächtigen sind polizeibekannt. Weil sie ein unverschlossenes Auto «knacken» wollten, bleiben sie erst einmal auf freiem Fuß.