Schlägerei nach Fortuna-Spiel: Es steht Aussage gegen Aussage

Nach dem angeblich rechtsradikalen Angriff mehrerer Fortuna-Fans in einer Straßenbahn nach dem Heimspiel am Freitag gegen Mainz, relativiert sich der Vorfall aus Sicht der Polizei. Ein mit Foto gesuchter Mann hatte sich am Abend der Polizei am Hauptbahnhof gestellt. Der bislang nicht vorbestrafte Fortuna-Anhänger stellt den Fall ganz anders dar als das Opfer.  Der 39-jährige war nachdem Spiel 0:1 gegen Mainz am Freitag in der Bahn, hier hat es nach seinen Angaben Ärger mit einem Deutsch-Marokkaner gegeben. Der gesuchte Mann gibt dazu an, er sei zuerst angegriffen worden und habe sich nur gewehrt. Für den anfangs angenommenen rechtsradikalen oder Hooligan-Hintergrund gibt es laut Polizei keine Anhaltspunkte mehr. Der Düsseldorfer gehöre weder zur rechten Szene noch sei er als Fortuna-Schläger bekannt. Letztlich, so sagte eine Sprecherin, stünde nun Aussage gegen Aussage.