„Runder Tisch gegen Obdachlosigkeit“ – Das sind die Ergebnisse

Über 50 Politiker und sozial engagierte Menschen haben sich jetzt zum ersten Mal getroffen um ein großes Problem in Düsseldorf anzugehen – und zwar: Wie können Menschen von der Straße geholt werden. Bei diesem Treffen im Rathaus wurde das Kernproblem klar benannt: „Eine der größten Herausforderungen in Düsseldorf ist die Vermittlung von Obdachlosen in Wohnungen.“ Zum einen soll dafür gesorgt werden, dass die Vermittlung von Wohnungen für Obdachlose besser läuft. Das heißt, dass Menschen eingestellt werden, die aktiv nach Wohnungen für Obdachlose suchen und ihnen zum Beispiel beim Mietvertrag helfen. Eine weitere Idee: Das Probewohnen soll ausgebaut werden. Dabei zieht ein Obdachloser in eine Wohnung, die Miete übernimmt aber die Stadt für zwei Jahre. Und: Es sollen auch mehr Belegungsrechte gekauft werden. Dabei erkauft die Stadt sich das Recht, einen Mieter in eine sozial geförderte Wohnung einziehen zu lassen. Und auch das ist ein Ergebnis des „Runden Tisches: Die Stadt will die Obdachlosen zählen, weil die Dunkelziffer wohl höher liegt, als die zuletzt gezählten rund 200 Obdachlosen.