Rheinbahn muss möglicherweise teure Panne zugeben

Die Rheinbahn hat jetzt einen möglicherweise teuren Fehler zugeben müssen. Weil sie zu breit ist, kann ein neuer Bahn-Typ einige Haltestellen in Duisburg nicht anfahren. Bei einer Probefahrt auf der Linie U79 war die Bahn im Tunnel gegen die Bahnsteigkante gestoßen. „Eine blöde Sache. Wir haben da gepennt. Wir haben den verflixten Bahnsteig einfach nicht berücksichtigt“. Das sagt Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher. Heißt: Man hatte nicht auf dem Schirm, dass einige Haltestellen in Duisburg für die neuen Bahnen zu eng sind. Die Rheinbahn hat 43 dieser Bahnen bestellt. Für rund drei Millionen Euro das Stück. Die Fahrzeuge sind auf den anderen Strecken problemlos einsetzbar. Jetzt soll mit dem Hersteller geprüft werden, ob man baulich noch etwas verändern könne, damit sie auch auf der U79-Strecke fahren können.