Rat-Nachlese: Massive Kritik an der Rheinbahn

Dass Kunden der Rheinbahn über Verspätungen oder schlechten Service meckern, das ist nicht neu. Jetzt formiert sich aber auch im Rathaus Protest. Die Politiker fordern einen besseren Service und mehr Pünktlichkeit. Das Unternehmen müsse sein Kerngeschäft wieder in den Griff bekommen. Das haben Vertreter aller Parteien am Rande der gestrigen Ratssitzung (11. Oktober 2018) gefordert. Hintergrund der Diskussion war die jüngste Panne der Rheinbahn, die über 40 zu breite Züge bestellt hat. „Wir sind enttäuscht“, hört man aus allen Parteien und auch aus dem Umfeld von OB Geisel. Aufsichtsratsmitglieder bemängeln zum Beispiel das Krisenmanagement bei der Rheinbahn. Am weitesten geht CDU-Vize Hartnigk, der erneut fordert, dass der Vertrag mit Rheinbahn-Chef Clausecker nicht verlängert wird. SPD-Verkehrsexperte Volkenrath sagt dagegen, man dürfe jetzt nicht nur Personaldebatten führen. Alle sind sich einig, dass die Rheinbahn attraktiver werden muss, damit mehr Düsseldorfer auf Bus und Bahn umsteigen. Alle diese Themen werden demnächst auch wieder den Aufsichtsrat des Unternehmens beschäftigen.