PFT-Verunreinigung im Norden: Stadt setzt Reinigung fort

Die Stadt versucht weiter, das Grundwasser und die Seen im Düsseldorfer Norden zu reinigen. Dort wurde vor über zehn Jahren zum ersten Mal der Stoff PFT im Wasser entdeckt. Er steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Die betroffenen Hausbesitzer in Lohausen und Kaiserswerth dürfen deswegen auch weiterhin kein Grundwasser für ihre Gärten nutzen. Im vergangenen Jahr hat sich die verunreinigte Grundwasserfläche im Norden immerhin nicht weiter ausgedehnt. Auch gebe es laut der Stadt keine Hinweise auf erhöhte PFT-Werte im Rhein. Betroffen von der Verunreinigung ist aber besonders der Lambertussee. Hier wurde mit rund 2.000 Nanogramm pro Liter die höchste Konzentration gemessen. Am Lambertussee und am Kalkumer Schloss sollen nächstes Jahr zwei weitere Sanierungsanlagen in Betrieb genommen werden. Drei dieser Anlagen gibt es schon seit zwei Jahren im Düsseldorfer Norden.