Oberlandesgericht: Pläne für Altstadt-Anschlag waren erlogen

Das Oberlandesgericht hat am Mittag (13. Juni 2018) einen Syrer zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 30-jährige in seiner Heimat als IS-Kämpfer einen Soldaten erschossen hatte. Die angeblichen Pläne für einen Anschlag in der Düsseldorfer Altstadt dagegen waren erlogen. Der heute verurteilte Syrer hatte sich 2016 den Behörden gestellt und erklärt, er habe vom IS gemeinsam mit zwei anderen Kämpfern den Auftrag erhalten, in der Düsseldorfer Altstadt einen Anschlag mit vielen Toten zu verüben. Letztlicht stellte sich das jedoch vor Gericht als Lüge heraus. Der Mann hatte versucht, sich dadurch Vorteile zu verschaffen. Unter anderem wollte er eine Belohnung und den Familien-Nachzug beschleunigen. Die Behörden allerdings fanden heraus, dass er in Syrien für den IS gekämpft hatte. Unter anderem hatte er einen Soldaten erschossen. Jetzt muss er für sieben Jahre ins Gefängnis.