Obdachlose frieren bei Eiseskälte

Die kommenden Nächte werden sehr kalt. Obdachlose sollten bei der klirrenden Kälte nicht draußen übernachten. Es gibt genügend Schlafräume für sie. Das sagt zumindest die Stadt. Die Plätze könnten auch noch aufgestockt werden. Streetworker seien sensibilisiert, frierende Menschen auf der Straße anzusprechen. Auch wir sind dazu aufgerufen. Wenn wir einen Obdachlosen sehen, der jetzt bei der Kälte Hilfe braucht, sollten wir die 112 anrufen. Hilfe gibt es auch vom Düsseldorfer Kältebus. Er ist auf Spenden angewiesen und wird von Ehrenamtlichen betrieben. Die Organisatoren sagen: Es gibt nur statistisch einen Schlafplatz für jeden Obdachlosen. Nicht alle Obdachlosen nehmen diesen jedoch in Anspruch. Viele hätten in den Unterkünften teilweise schlechte Erfahrungen gemacht. Es sei manchmal zu laut, es werde geklaut und es dürfen keine Paare gemeinsam dort übernachten. Die Stadt schätzt, dass um die 150 Menschen trotz der Kälte auf der Straße bleiben.