Kurden-Demo läuft aus dem Ruder: Verletzte & Festnahmen | Antenne Düsseldorf

Kurden-Demo läuft aus dem Ruder: Verletzte & Festnahmen

Teile der Düsseldorfer Innenstadt waren gestern (4. November 2017) über Stunden vom Verkehr abgeschnitten. Betroffen waren zum Beispiel die Heinrich-Heine-Allee oder auch die Königsallee. Grund war eine Demo von Kurden in unserer Stadt, die am Nachmittag dann aus dem Ruder gelaufen ist. Immer wieder wurden im Zug Fahnen mit dem Bild des PKK-Anführers Abdullah Öcalan gezeigt. Das ist in Deutschland verboten. Die Folge: Der Zug wurde von der Polizei im Bereich Breitestraße/Grabenstraße gestoppt. Hier hat es dann laut Polizei Angriffe auf die Polizisten gegeben, unter anderem mit Fahnenstangen. Dabei wurden drei Polizisten schwer und neun leicht verletzt. Auch auf Seiten der Demonstranten hat es Verletzte gegeben, unter anderem durch den Einsatz von Pfefferspray. Gegen 17 Uhr wurde die Demo vorzeitig beendet, weil die Demonstranten nicht auf die Öcalan-Fahnen verzichten wollten. Damit gab es auch keine Abschlusskundgebung auf den Oberkasseler Rheinwiesen. Insgesamt hat die Polizei neun Demonstranten festgenommen, unter anderem einen Mann, der mit einer Zwille auf die Beamten geschossen hat. Die Organisatoren hatten mit insgesamt 25000 Teilnehmer gerechnet; die Polizei spricht von insgesamt 6000 Teilnehmern.