Kritik aus Düsseldorf an Entscheidung der Essener Tafel

Der Anmeldestopp für Ausländer bei der Tafel in Essen sorgt auch in unserer Stadt für Diskussionen. In Essen bekommen nur noch Menschen mit deutschem Pass Lebensmittel. Auch aus unserer Stadt kommt Kritik – von der Düsseldorfer Tafel und der Obdachlosen-Organisation „fiftyfifty“.  Sie sagt: „Die Essener Entscheidung ist willkürlich und rassistisch“. Die Düsseldorfer Tafel findet: Die Entscheidung in Essen ist nicht repräsentativ für die deutsche Tafel-Landschaft. In Düsseldorf zähle die Bedürftigkeit und nicht die Herkunft. Doch auch in unserer Stadt gerät die Tafel zunehmend unter Druck. Die Zahl der Bedürftigen steigt, gleichzeitig gibt es zu wenig Lebensmittel. Rund 8000 Menschen holen sich jede Woche in Düsseldorf Lebensmittel bei der Tafel ab. Voraussetzung dafür: Die Bedürftigen müssen staatliche Hilfe beziehen.