Heute ist der „Tag gegen Lärm“

Laute Güterzüge, Dauerbaustellen vor der eigenen Haustür oder die Autos im Berufsverkehr – das alles sorgt vor allem in Großstädten wie Düsseldorf für viel Lärm. Der heutige (24.04.2019) „Tag gegen Lärm“ soll uns auf die Lautstärke in unserer Umgebung aufmerksam machen. Wir haben deshalb mit der Deutschen Bahn gesprochen. Hier heißt es: Wenn wir den Verkehr von der Straße auf die umweltfreundlichere Schiene verlagern wollen, brauche man die Akzeptanz der Menschen vor Ort. Bis jetzt wurden deshalb bereits 50.000 Güterwagen so umgerüstet, dass sie leiser sind. Außerdem wurden rund 45 Kilometer Lärmschutzwände aufgebaut. Allein in NRW waren es 9,4 Kilometer. Ziel sei es bis 2020 den Lärm an Bahnstrecken zu halbieren. Im letzten Jahr wurden in NRW dafür rund 16,4 Millionen Euro investiert. In Angermund hatte es zuletzt viele Diskussionen um die Pläne für den neuen RRX gegeben. Die Anwohner wünschen sich eine Art Tunnel. Diese Variante sei aber zu teuer, sagen viele Düsseldorfer Politiker. Stattdessen wolle man Schallschutzwänder errichten. Anwohner bei denen der Pegel nachts lauter als 60 Dezibel ist, bekommen Unterstützung von der Stadt. Die fördert den Einbau von Schallschutzfenstern.