„Glasmacher-Viertel“: Kleine Schritte vorwärts

Das alte Glashüttengelände in Gerresheim wirkt, als würde dort schon länger nichts mehr geschehen – und als würden die Pläne für das riesige Wohnviertel ruhen. Es geht aber vorwärts: Die Bezirksvertretung trifft sich nächste Woche mit dem Grundstücksbesitzer. Dann sollen die Bebauungspläne fertig gemacht werden. Wirklich gebaut wird aber erst ab 2020. Bisher ist das Gelände vor allem von Rückständen der Glashütte befreit worden, denn es waren auch giftige Stoffe in den Boden gelangt. Bis zu sieben Meter tiefe Betonschichten hatten entfernt werden müssen. Es laufen auch noch weitere Abrissarbeiten: Auf dem Gelände stehen noch alte Hallen – sie müssen weg und der Boden muss aufbereitet werden. In Zukunft wird für das geplante Wohnviertel die Torfbruchstraße verlängert. Sie wird einmal durch das Viertel führen. Außerdem bekommt die Rheinbahn-Linie U73 zwei zusätzliche Haltestellen entlang des Viertels. Insgesamt sind rund 1.400 Wohnungen geplant.