Die Düsseldorfer Feuerwehr bei einer Rettungsübung auf dem Eis. © Landeshauptstadt Düsseldorf

Feuerwehr warnt vor dem Betreten von zugefrorenen Seen und Teichen

Die Feuerwehr hat nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Betreten von zugefrorenen Teichen und Seen bei uns in der Stadt verboten ist. Die Gefahr einzubrechen sei zu groß, da die Eisflächen aufgrund der milden Temperaturen noch viel zu dünn wären. Zweimal mussten die Retter der Feuerwehr in den letzten Tagen schon ausrücken, weil Personen auf einem gefrorenen See unterwegs waren. Und zwar auf dem Benrather Schlossweiher. In die Eisfläche eingebrochen ist jedoch keiner. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute hatten die Personen in beiden Fällen schon selbstständig das Eis verlassen.

Wenn ein Mensch ins Eis einbricht bleiben ihm maximal 2 Minuten, ohne dass der Körper schwere Schäden davon trägt. Um diese lebensgefährlichen Unterkühlungen zu verhindern, gibt es insgesamt 42 Eisleitern an den Seen und Teichen bei uns in der Stadt, mit denen wir im Notfall Personen, die ins Eis eingebrochen sind, retten können. Wichtig dabei ist jedoch, immer zuerst die eigene Sicherheit im Auge zu haben. Die Feuerwehr rät, dass wir uns mit einem Seil absichern lassen, wenn wir aufs Eis gehen, um jemandem zu helfen. Auch sollte man niemals zu nah an das Einbruchsloch herantreten. Denn da ist das Eis besonders brüchig und wir könnten möglicherweise selbst einbrechen.

 

Bild: Die Düsseldorfer Feuerwehr bei einer Rettungsübung auf dem Eis.
© Landeshauptstadt Düsseldorf