Düsseldorf plant weitere öffentliche Defibrillatoren

Wer hier in Düsseldorf auf der Straße mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand umfällt, soll schneller Hilfe bekommen. Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache außerhalb von Krankenhäusern. Die Stadt will deshalb in den kommenden Monaten zwanzig öffentliche „AED-Säulen“ aufbauen. Der erste Defibrillator steht an der Rheinuferpromenade. AED steht für „automatisierter, externer Defibrillator“. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das jeder von uns bedienen kann. Wenn man einen bewusstlosen Menschen findet, klebt man ihm Elektroden auf die Brust. Das Gerät leitet den Anwender mit Sprachansagen an und analysiert das EKG. Bei lebendsbedrohlichen Störungen des Herzrhythmus gibt er einen Stromstoß ab. Außerdem wird die Feuerwehrleitstelle angerufen, die dann weitere Hilfestellung leistet und gleichzeitig den Rettungsdienst losschickt. Die anderen AED-Säulen sollen vor allem auf belebten Einkaufsstraßen wie der Nord-, Schadow- und Lorettostraße aufgestellt werden.