Bunker-Abriss in Hamm sorgt für Ärger

Der Abriss eines 2. Weltkriegsbunkers in Hamm sorgt im Moment für Ärger. Anwohner haben sich immer wieder beschwert: Durch die Arbeiten breitet sich eine weiße Feinstaubschicht aus. Der verantwortliche Architekt sagte uns: Es handele sich nicht um gesundheitsgefährdende Stoffe, sondern um Beton und Stahl. Bis März dauern die Arbeiten noch an. Auf dem Gelände wird ein neues Wohnprojekt hochgezogen: 20 neue Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern. Auch eine Grünanlage wird entstehen. Teile des Bunkers sollen erhalten bleiben. Dort werden Gedenktafeln aufgestellt, um das Gebäude historisch einzuordnen. Auch der Keller des Bunkers bleibt so wie er ist und soll als Tiefgarage genutzt werden. Im Spätsommer 2020 soll alles fertig sein. Während der Abbrucharbeiten wollen die Verantwortlichen die Belastung für Anwohner so gering wie möglich halten und die betroffenen Bereiche regelmäßig reinigen.