Bundestagswahl in Düsseldorf: 23, teilweise auch sehr kleine Parteien, wollen unsere Stimmen

Über 93.000 Düsseldorfer haben bis heute schon Briefwahl beantragt. Das ist ein neuer Rekord. Sie werden am 24. September, nicht – wie die meisten der rund 413.000 Wahlberechtigten – ihre Stimme im Wahllokal abgeben müssen. Egal auf welchem Weg wir wählen: eins haben wir alle gemeinsam; wir müssen uns in der Zweitstimme zwischen insgesamt 23 Parteien entscheiden. Neben den fünf etablierten Parteien stehen auch sehr viele kleine Parteien auf dem Wahlzettel. Zum Beispiel die Partei der Humanisten, die V3-Partei oder die Sozialistische Gleichheitspartei. Wir haben darüber mit dem Düsseldorfer Wahlforscher Dr. Stefan Marschall gesprochen. Er sagt: wer rational wählen möchte, um Einfluss auf die Regierung zu nehmen, sollte die Finger von Kleinparteien lassen. Wem es aber darum geht, ein Statement zu setzen oder einen Missstand anzuprangern – der kann das mit dem Kreuz bei einer kleinen Partei tun.